Reparieren, was strukturell reparierbar ist — mit Kameratechnik statt großem Schnitt.
Sie kommen morgens, gehen am gleichen Tag nach Hause
lokaler Nervenblock wirkt noch Stunden nach der OP
mit Abduktionskissen zum Schutz der frischen Naht
je nach Umfang der Rekonstruktion und Ihrer Tätigkeit
Nicht jede gerissene Sehne muss operiert werden — aber manche schon.
Bei komplett gerissener Rotatorenmanschette beim jüngeren, aktiven Patienten. Bei Impingement, das trotz konsequenter konservativer Therapie nicht besser wird. Bei akuten traumatischen Sehnenrissen mit deutlichem Funktionsverlust. Und bei Kalkschulter mit rezidivierenden Beschwerden trotz Stoßwelle.
Bei degenerativen Partialrissen älterer Patienten ohne relevante Funktionseinschränkung. Wenn konservative Therapien mit ACP/PRP, gezieltem Muskelaufbau und strukturiertem Eigentraining noch nicht ausgeschöpft sind. Ein MRT-Befund allein ist selten ein Operationsgrund.
Der Eingriff findet ambulant in der Klinik statt, in Vollnarkose begleitet mit einem Schmerzblock des Plexus brachialis. Über kleine Stiche führe ich Kamera und Instrumente ins Gelenk. Die gerissene Sehne befestige ich mit Knochenankern direkt am Humeruskopf — dort, wo sie ursprünglich saß.
In den ersten 4 Wochen tragen Sie eine Schulterorthese mit Abduktionskissen, die die frische Naht vor Zugkräften schützt. In den ersten 6 Wochen kommt der Schulterbewegungsstuhl zum Einsatz — passive Bewegung ohne aktive Muskelanspannung. Ab Woche 6–8 beginnt aktiver Muskelaufbau und Eigentraining nach Plan. ACP/PRP kann die Sehnenregeneration in der frühen Heilungsphase beschleunigen.


